Markt / Agrarpolitische News

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Mai
03

Milchbauern haben Vertrauen in die Zukunft

„Angebot und Nachfrage wachsen auf dem Binnen- und Weltmarkt bei Milch“, betonte Milchpräsident Udo Folgart anlässlich des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im März. Das sei ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit der deutschen Milchbauern sowie der deutschen Molkereiwirtschaft und spreche für die Qualität der deutschen Milchprodukte.
Es sei erfreulich, wie die deutsche Molkereiwirtschaft hochwertige Produkte zunehmend auch außerhalb des EU-Binnenmarktes erfolgreich platziere. Im Zuge einer erfolgreichen Strukturanpassung im Molkereibereich erwarten die Milcherzeuger eine langfristig bessere Preisentwicklung. Die extrem gesunkenen Lagerbestände an Butter und Magermilchpulver belegen die feste Grundtendenz im Markt.
FAO und OECD sehen den globalen Milchmarkt als einen der stärksten Wachstumsmärkte schlechthin, betonte Folgart. Aufgrund des Wachstums der Weltbevölkerung und eines Anstiegs des weltweiten Pro-Kopf-Verbrauchs an Milch prognostiziert z. B. das IFCN Dairy Research Center einen zusätzlichen Nachfrageanstieg in gut zehn Jahren von ungefähr dem Sechsfachen der derzeitigen deutschen Milcherzeugung. „Die Prognose für die Agrarmärkte sieht grundsätzlich positiv aus“, bilanzierte Folgart.

Geschrieben von: Holzhey.

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Mai
03

Raps macht sich in der EU rar

Weiter nach unten schraubt Oil World die Erwartung zur EU-Rapsernte. Bereits vor zwei Wochen hat der Branchendienst von einem „Desaster" gesprochen. Jetzt geht Oil World nur noch von einer EU-Erzeugung 2012 von 18,2 Mio. t Raps aus. Das wären noch einmal 300.000 t weniger als die bereits pessimistische Schätzung von vor zwei Wochen. Gegenüber dem bereits schwachen Vorjahresergebnis würde die Menge um 900.000 t abfallen. Fast alle Rapserzeugungsländer, allen voran Deutschland und Frankreich, aber auch Polen, Ungarn, Bulgarien und Rumänien, erwarten kleinere Ernten. Lediglich in England sieht es gut aus. Dort hat der Raps auf größerer Anbaufläche den Winter gut überstanden, und nach ergiebigen Regenfällen im April sind auch Befürchtungen über Trockenschäden vorerst verflogen.
Oil World hat bislang schon auf die wohl sehr enge EU-Rapsversorgung 2012/13 hingewiesen. Der Importbedarf wird bei der niedrigeren Ernteerwartung noch größer. Die Auswahl der Herkünfte ist jedoch begrenzt. Die Liefermöglichkeiten aus der Ukraine sind klein, weil dort Raps auf 40 Prozent der Fläche ausgewintert sein soll. Um das Exportangebot, das ab Herbst 2012 aus Kanada zu erwarten ist, und Lieferungen aus Australien ab Anfang 2013, konkurrieren zahlreiche Abnehmer am Weltmarkt.

Geschrieben von: Holzhey.

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Apr
26

CNH wächst kräftig

Der globale CNH-Konzern startet erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz legt zweistellig zu. Im 1. Quartal 2012 fährt CNH Umsatzerlöse von 4,6 Mrd. US-$ ein. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von mehr als 22 Prozent. Auf Basis konstanter Wechselkurse wären es sogar 25 Prozent. Der Umsatz im Segment Agrartechnik kletterte im Jahresvergleich um knapp 18 Prozent auf 3,6 Mrd. US-$, jener im Segment Baumaschinen um 41 Prozent auf 1,0 Mrd. US-$.
Besonders erfreulich liefen in den ersten drei Monaten 2012 die Geschäfte mit Landtechnik in Nordamerika, betont CNH. In Europa florierte der Markt sowohl für Traktoren als auch für Erntemaschinen. Zum CNH-Konzern gehören die Agrartechnikmarken Case IH, Steyr und New Holland

Geschrieben von: Holzhey.

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Mär
22

Wintergetreide im Südwesten geschädigt

In Baden-Württemberg sind massive Schäden im Wintergetreide entstanden, wenn die schützende Schneedecke gefehlt hat. Betroffen ist vor allem der Norden des Landes. In den nördlichen Regionen Baden-Württembergs hat der Dauerfrost zwischen 30 und 70 Prozent der Flächen mit Winterweizen und -gerste geschädigt, meldet der Landesbauernverband (LBV). Auch Winterraps sei gebietsweise betroffen. Aus dem Hohenlohekreis wird von Schäden auf einer Fläche von 50.000 ha berichtet. Daneben seien neben dem Kreis Heilbronn und Neckar-Odenwald-Kreis vor allem der Main-Tauber-Kreis betroffen. „Für die Landwirte hier sind die Schäden doppelt bitter. Sie müssen seit drei Jahren in Folge massive Einbußen durch Wetterextreme verkraften“, kommentiert Landesbauernpräsident Joachim Rukwied. Jetzt bliebe nur noch Umbruch und Neueinsaat, was mit erheblichen Einbußen verbunden sei. Die Bauern müssten nicht nur mit erheblichem finanziellen Schaden rechnen, sondern hätten auch noch Probleme, geeignetes Saatgut zu erwerben.

Geschrieben von: Holzhey.

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Mär
22

Auswinterungsschäden überraschen in Brandenburg

Das Ausmaß der Winterschäden in Getreide und Raps fällt in Brandenburg außergewöhnlich hoch aus. Dabei trifft es Gerste und Weizen mehr als Raps. Rund 15 Prozent der Wintergerste und etwa 12 Prozent des Winterweizens müssen in Brandenburg im Landesdurchschnitt umgebrochen werden. Bei der Winterrapsfläche sind nach Schätzungen des Landesbauernverbandes wohl 10 Prozent der Fläche nicht mehr zu retten. Dem robusten und winterhärteren Roggen hat die Frostperiode erwartungsgemäß wenig ausgemacht.
Vor allem die Schäden im Winterweizen haben die Landwirte überrascht. Dabei hat es insbesondere die früh gesäten Bestände getroffen, die vor dem Wintereinbruch bereits besonders weit entwickelt waren. „Das Mehr an Weizen, was im Herbst in Brandenburg ausgesät wurde, ist damit wieder eingebüßt“, heißt es in dieser Woche beim Landesbauernverband. Regional sind die südlichen und östlichen Landesteile Brandenburgs stärker betroffen als der Norden und der Westen.
Als Alternative zu den umgebrochenen Kulturen wird in Brandenburg wohl überwiegend der Mais zum Zuge kommen. Landwirte, die weder Vieh zu füttern noch einen Absatz für Silomais in Biogasanlagen haben, greifen vermehrt zu späten Sorten, die als Körnermais gedroschen werden können. Die weit in den Herbst hineinreichende, warme und sonnige Witterung der vergangenen Jahre hat Körnermais auch in Brandenburg profitabel gemacht.
Sommergerste, Sommerweizen, Hafer oder Sommerraps werden wohl nur bedingt auf den umgebrochenen Flächen ausgesät. Denn erstens sind die Saatbedingungen derzeit auf Grund von Nässe schlecht. Außerdem fehlt es - wie auch in anderen Teilen Deutschlands - an Saatgut.

Geschrieben von: Holzhey.